Blaich und Partner Rechtsanwälte mbB

Privatinsolvenz im Ausland - Anerkennung durch deutsche Gerichte

Verlegt ein deutscher Schuldner seinen Lebensmittelpunkt nach Großbritannien, um sich die raschere Restschuldbefreiung nach dortigem Recht zunutze zu machen, muss die deutsche Justiz die Entscheidungen des englischen Insolvenzgerichts grundsätzlich anerkennen. Wenn der Schuldner den Umzug vortäuscht und sich auf diese Weise die Zuständigkeit des Gerichts im Vereinigten Königreich erschleicht, hat der deutsche Gläubiger seine Ansprüche nach Möglichkeit vor dem britischen Gericht mit den Behelfen des dortigen Insolvenzrechts geltend zu machen. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor

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