Blaich und Partner Rechtsanwälte mbB

Genehmigte Abbuchung

Von Rechtsanwalt Dr. Claudius Arnold

Eine Lastschrift-Abbuchung gilt nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Banken als genehmigt, wenn der Kontoinhaber dem Rechnungsabschluss nicht innerhalb von sechs Wochen widerspricht und im Abschluss auf die Folge des Schweigens hingewiesen wurde. Der Rechnungsabschluss braucht nicht ausdrücklich als solcher bezeichnet zu sein. Es genügt, dass der mitgeteilte Saldo die Buchung umfasst und vom Kunden als abschließende Abrechnung verstanden werden muss, etwa bei einer Auflösung des Kontos (Bundesgerichtshof, Urteil vom 8. November 2011, Az. XI ZR 158/10).

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