Blaich und Partner Rechtsanwälte mbB

Banken müssen über Risiken von Swaps aufklären

Eine Bank empfahl einer 69 Jahre alten Rentnerin die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds. Das Institut versäumte es jedoch, die Anlegerin über die Risiken aufzuklären, die ein Forward-Swap mit sich bringt. Ein solches Zinssicherungsgeschäft hatte die Fondsgesellschaft mit dem finanzierenden Bankenkonsortium abgeschlossen. Am Ende der Zinsbindung musste der Swap mit hohen Kosten teilweise aufgelöst werden. Laut Landgericht Hildesheim (Urteil vom 19. Januar 2016, Az. 6 O 87/15) muss die Bank der Kundin die Anlagesumme, vermindert um Ausschüttungen, ersetzen.

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